„Wir Bürger wollen, dass es in der EU vorangeht“

Kreisvorsitzender Michael Stieber zum Europatag am 09. Mai 2018

„Europa wird bei uns vor Ort gebaut und jeder einzelne kann mitmachen“, sagt Michael Stieber, Kreisvorsitzender der Europa-Union Mecklenburgische Seenplatte zum Europatag. „Mit unseren Städtepartnerschaften, Schüleraustauschen, aber auch durch unsere Entdeckungsfreude im Urlaub tragen wir alle ein Stück dazu bei, dass Europa zusammenwächst und wir uns mehr und mehr als europäische Bürgerinnen und Bürger fühlen. Wie dringend nötig der zwischenmenschliche und kulturelle Kit für den Fortbestand der europäischen Idee ist, haben die Erfolge antieuropäischer Kräfte bei vielen Wahlen in der EU und in Deutschland im letzten Jahr nur zu deutlich gezeigt.“

„Wir wollen das nicht hinnehmen und setzen uns umso stärker für ein geeintes, freiheitliches und demokratisches Europa ein“, so der Kreisvorsitzende. „Die Europa-Union in der Seenplatte bringt seit Jahrzehnten europäische Themen und Angebote zu den Menschen im Osten Mecklenburgs und in Vorpommern. Sie macht mit ihren Aktionen und Initiativen Europa vor Ort erlebbar – zuletzt erst wieder auf Bildungsreise in den Bundestag zum Abgeordneten Philipp Amthor und demnächst beim Botschaftergespräch mit dem bulgarischen Botschafter, Herrn Radi Naidenov.“

Doch bei allem Engagement von Seiten der Bürgerinnen und Bürger brauche es auch beherzte Politiker, die die Europäische Union zukunftssicher machen. „Mein Wunsch zum Europatag ist es deshalb, dass die neue Bundesregierung endlich konkrete Vorschläge zur Reform der EU macht“, so Michael Stieber. „Deutschland hat seine europäischen Partner, allen voran den bekennenden Europäer Emmanuel Macron, lange genug warten lassen. Um künftig gemeinsame innen- und außenpolitische Herausforderungen lösen zu können, muss sich die Europäische Union weiterentwickeln. Deutschland darf sich dabei nicht länger aus der Verantwortung stehlen.“

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