Über die Ostsee nach Schweden in sechs Stunden

Der Kreisverband Rostock besichtigte das größte deutsche Fährschiff, die „Mecklenburg Vorpommern“. Ein Beispiel für die schnelle Verbindungen im Mare Balticum.

Treffpunkt Fährcenter im Seehafen Rostock am 2. Juni 2016 18.45 Uhr, Detlef Kobrow, der Personalmanager der schwedischen Fährgesellschaft Stena-Line stattet uns, 15 Mitglieder des KV Rostock der EUD ,mit gelben Sicherheitswesten aus und überreicht uns außerdem leuchtend rote Umhängetaschen für die Schiffsbesichtigung des größten deutschen Fährschiffes der „Mecklenburg Vorpommern“.

Die Fähre, aus dem schwedischen Trelleborg kommend, legt pünktlich an, die wöchentlich wechselnde Crew geht zuerst an Bord, wir folgen ihr.

Es ist 19.00 Uhr und wir haben zwei Stunden Zeit, um unter der Führung von Herrn Kobrow die Fähre von Deck 8, der Kommandozentrale, über die Räume der Crew, den Passagierbereich, bis hinunter in den Maschinenraum mit den vier riesigen Schiffsmaschinen, zu besichtigen. Also ein Blick hinter die Kulissen, der sonst nicht möglich ist!

Wir erleben, wie die riesigen LKW-Trucks über die Laderampe von den drei Transportdecks rollen, riesige Räume tun sich auf, der Platz ist genau aufgeteilt, denn schon warten die zahlreichen LKW und Pkw für die nächste Überfahrt.

Auch Eisenbahnwaggons befinden sich an Bord der zweitgrößten Eisenbahnfähre der Welt, die rund 450 PkW bzw. LkW und dazu auch 600 Passagiere über die Ostesee befördern kann.

Herr Kobrow führt uns auf die Brücke und uns beeindruckt die Technik, die notwendig ist, um solch ein Schiff sicher zu steuern und das mit vergleichsweise wenig Personal, was für den gesamten Schiffsbetrieb gilt!

Stena-Line gehört zu den größten und renommiertesten Fährunternehmen der Welt und betreibt Linien nach England, Irland, nach Skandinavien und ins Baltikum. Der Fährverkehr stellt einen wesentlichen Faktor im europäischen Verkehrsnetz dar. Allein 2015 wurden von Stena-Line auf 34 Schiffen über 7 Millionen Passagiere, 1,5 Mio Autos und über 2 Mio Frachteinheiten befördert.

Übrigens - wir haben es pünktlich wieder von Bord geschafft, denn es ist 21.00Uhr, die Fähre legt ab, der Fahrplan muss eingehalten werden!

Ein tolles Erlebnis, wir danken besonders Herrn Kobrow und Frau Prof.Dr. Meinhardt, die diesen Besuch möglich machte.

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