Was, Warum, Wie? Alles, was Sie über EU4Health wissen müssen

Was ist EU4Health? EU4Health macht die europäischen Gesundheitssysteme robuster für zukünftige Gesundheitskrisen. Das Programm sieht Investitionen in die Überwachung von Gesundheitsbedrohungen, Notversorgung und Gesundheitspersonal vor, damit die EU-Länder in Zukunft nicht überrascht werden.

Es leistet einen Beitrag zur Förderung der Gesundheit und Krankheitsprävention und sorgt dafür, dass Arzneimittel und Medizinprodukte verfügbar und leistbar sind.

Gibt es denn in der EU keine Programme zur Unterstützung der Gesundheitsfürsorge? Natürlich gibt es bereits Gesundheitsprogramme in der EU. Etwa Horizont Europa für die Gesundheitsforschung oder ESF+, das besonders bedürftigen Personen einen einfacheren Zugang zur Gesundheitsversorgung bietet. Oder das Programm „Digitales Europa“ zur Modernisierung unserer Krankenhäuser.

Wohin fließen die Gelder aus EU4Health? Das Europäische Parlament verhandelte erfolgreich über eine Verdreifachung der Mittel für Gesundheit im EU-Haushalt und 5,1 Milliarden Euro gehen an die EU-Länder und ihre Bürger. Ein Teil der Gelder geht an NGO oder Maßnahmen von Gesundheitsorganisationen wie die Weltgesundheitsorganisation. All dies stärkt die internationale Zusammenarbeit zur besseren Bekämpfung von Gesundheitskrisen.

Rüsten wir uns mit EU4Health also nur für die nächste Pandemie? Nein, EU4Health geht noch viel weiter. Die EU möchte die Ungleichheiten beim Zugang zu medizinischer Versorgung abbauen. Das Programm konzentriert sich nicht nur auf zukünftige Gesundheitskrisen, sondern auch auf die Erforschung und Therapie von nicht übertragbaren Krankheiten wie Krebs und Diabetes sowie auf die Förderung eines gesunden Lebensstils.

Sollten nicht auch Gesundheitsexperten zu Wort kommen? Unbedingt! Für eine erfolgreiche Umsetzung von EU4Health ist, so das Parlament, die Aufsicht eines Lenkungsausschusses aus Gesundheitsexperten, Vertretern der Mitgliedstaaten und auch Patientenverbänden erforderlich.

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